Datenschutzeinstellungen unter Windows 10: Was Du deaktivieren solltest und warum
Als Windows 10 auf den Markt kam, war es ein zukunftsweisendes Betriebssystem. Es sollte Deine Gewohnheiten lernen, um Deine Produktivität zu steigern und Dir das Leben zu erleichtern. Zu diesem Zweck sammelt es standardmäßig eine beträchtliche Menge an Daten darüber, wie Du Dein Gerät nutzt.
Windows 10 beobachtet Deine Tippgewohnheiten, die Nutzung von Apps, Deinen Standort, die Spracheingabe und vieles mehr. Ein Teil dieser Daten wird zur Leistungsoptimierung genutzt, ein anderer Teil dient gezielter Werbung und wieder andere werden an Microsoft gesendet, unabhängig davon, ob Du dem zugestimmt hast oder nicht.
Deshalb ist es wichtiger denn je, Deine Windows-10-Datenschutzeinstellungen auf „privat“ zu setzen. Wenn Du nicht sicher bist, wo Du anfangen sollst, oder sichergehen willst, dass Du nichts übersiehst, folge einfach dieser Anleitung.
So schützt Du Deine Privatsphäre unter Windows 10
Falls Du Dich fragst, wo sich alle Datenschutzeinstellungen in Windows 10 befinden, erhältst Du hier die Antwort. Du findest sie im Datenschutz-Hub. Die meisten Einstellungen werden hier vorgenommen. So gelangst Du dorthin:
- Gib „Einstellungen” in die Windows-Suchleiste ein und klicke auf den angezeigten Link „Einstellungen”.

- Wähle „Datenschutz“ aus.

- Dort siehst Du auf der linken Seite des Fensters eine lange Liste mit Kategorien. Diese umfassen alles von allgemeinen Berechtigungen bis hin zu spezifischen Zugriffsrechten für Dinge wie Dein Mikrofon, Deine Kamera, Deinen Standort und vieles mehr.

1. Allgemeine Berechtigungen deaktivieren, die Du nicht benötigst
Bevor Du zu einer anderen Kategorie übergehst, solltest Du die allgemeinen Datenschutz-Einstellungen in Windows 10 deaktivieren. Diese Einstellungen stellen einen massiven Eingriff in Deine Privatsphäre dar und bieten keinen nennenswerten Nutzen.
Gehe dazu im Datenschutz-Hub auf die Registerkarte „Allgemein“ und deaktiviere Folgendes:

- Apps, die die Verwendung der Werbe-ID gestatten: Dadurch wird ein eindeutiges Profil erstellt, das mit Deinem Gerät verknüpft ist und dazu dient, Dir in verschiedenen Apps gezielte Werbung anzuzeigen. Wenn Du diese Option deaktivierst, wird die ID zurückgesetzt und neues Tracking verhindert.
- Windows erlauben, App-Starts nachzuverfolgen, um Start- und Suchergebnisse zu verbessern: Dadurch erfährt Microsoft, wie oft Du die einzelnen Apps nutzt, und passt Deine Suchergebnisse entsprechend an. Anstatt also die besten Ergebnisse zu erhalten, bekommst Du das, was Microsoft aufgrund Deines Verhaltens für die besten Ergebnisse hält.
- Websites den Zugriff auf meine Sprachliste gestatten, um lokal relevante Inhalte anzuzeigen: Dies ist eher nebensächlich, erlaubt Websites jedoch, Inhalte basierend auf Deinen Systemeinstellungen anzupassen. Du kannst dies bedenkenlos ausschalten.
- Vorgeschlagene Inhalte in der Einstellungs-App anzeigen: Dies ist im Grunde Microsofts Art, Funktionen zu bewerben, die Du vielleicht gar nicht nutzt. Es sorgt für Unübersichtlichkeit und sendet Nutzungsdaten an ihre Server zurück.
Windows 10 benötigt keine dieser Einstellungen, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Indem Du sie deaktivierst, verringerst Du das Risiko einer unnötigen Datenerfassung, ohne dass dabei etwas Wichtiges beeinträchtigt wird.
2. Die Freihand- und Eingabe-Personalisierung deaktivieren
Windows 10 lernt Dich kennen, indem es Deinen Eingabeverlauf und Deine Schreibmuster aufzeichnet. Das erklärte Ziel ist es, ein lokales Benutzerwörterbuch und Textvorhersagen zu erstellen, um Dir genauere Vorschläge zu machen.
Dies ist ein weiterer Weg, wie persönliche Daten Dein Gerät verlassen können. Wenn Du nicht auf Textvorhersagen oder Handschrifterkennung angewiesen bist, ist es sicherer, diese Funktion zu deaktivieren.
Klicke dazu im Datenschutz-Hub im Menü auf der linken Seite auf die Option „Freihand- und Eingabe-Personalisierung“. Deaktiviere dann die Option über den Schalter.

3. Standort-Einstellungen deaktivieren
Die Standortnachverfolgung ist eine der invasivsten Standardfunktionen in Windows 10, da sie es Deinem Gerät und den von Dir installierten Apps ermöglicht, Deinen physischen Standort über einen längeren Zeitraum zu erfassen und zu speichern. Natürlich gibt es einige Apps, bei denen Du diese Funktion aktiviert lassen möchtest, zum Beispiel Wetter- oder Karten-Apps. Wenn es jedoch keinen logischen Grund gibt, warum eine App Deinen Standort benötigt, ist es besser, die Funktion zu deaktivieren.
Um den Standard-Standort zu ändern, gehe im Datenschutz-Hub auf den Reiter „Standort“ und ändere die Einstellung so, dass der Zugriff auf den Standort auf diesem Gerät eingeschränkt wird.

Experten-Tipp: Auch die von Dir verwendeten Browser können diese Standortdaten erfassen, insbesondere Microsoft Edge. Die Deaktivierung der Standortverfolgung auf Windows-Ebene ist ein guter Anfang, aber es ist auch ratsam, die Datenschutzeinstellungen in Deinem Browser separat zu überprüfen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, welchen Browser Du verwenden sollst, schau Dir hier die besten Windows-Browser an.
4. Die Funktionen „Aktivitätsverlauf” und „Timeline” deaktivieren
Windows 10 enthält eine Funktion namens „Timeline”, mit der Du Deine bisherigen Aktivitäten nachverfolgen kannst. Du kannst beispielsweise auf Deinem PC mit der Bearbeitung einer Präsentation beginnen, später auf einen Laptop umsteigen und dort nahtlos weiterarbeiten, ohne alles manuell neu öffnen zu müssen. Die Timeline synchronisiert sich auch mit Android-Smartphones, auf denen der Microsoft Launcher installiert ist.
Damit diese Funktion geräteübergreifend funktioniert, sammelt Windows Deine Aktivitätsdaten und lädt sie auf die Server von Microsoft hoch. Dazu gehören die Nutzung von Apps, der Browserverlauf und Dokumente, auf die Du zugegriffen hast.
Wenn Dir das zu aufdringlich erscheint, kannst Du die Synchronisierung deaktivieren und Deinen Aktivitätsverlauf lokal speichern oder ihn ganz ausschalten.
Öffne dazu im Datenschutz-Hub den Aktivitätsverlauf und gehe wie folgt vor:
- Deaktiviere „Meinen Aktivitätsverlauf auf diesem Gerät speichern“: Dadurch wird verhindert, dass Dein PC protokolliert, welche Apps Du wann öffnest.
- Unter „Aktivitäten von diesen Konten anzeigen“: Deaktiviere alle Konten, um deren Aktivitäten aus der Timeline auszublenden.

Auch wenn die Timeline theoretisch nützlich klingt, wird sie in der Praxis kaum genutzt. Wenn Du sie deaktivierst, werden weniger Daten auf Deinem Gerät gespeichert und in die Cloud gesendet. Für die meisten Nutzer hat das Deaktivieren keine Nachteile.
5. Die App-Berechtigungen überprüfen
Das Überprüfen und Einschränken der Berechtigungen von Apps ist ein schneller Weg, um die Kontrolle zurückzugewinnen.
Gehe dazu in den Einstellungen auf die Option „Apps“.

Konzentriere Dich bei jeder App zunächst auf diese Bereiche:
- Kamera und Mikrofon: Wenn Du nicht regelmäßig Videoanrufe oder Voice-Chats nutzt, solltest Du den Zugriff für die meisten Apps deaktivieren. Erlaube ihn nur Tools, denen Du vertraust, wie z. B. Zoom oder Teams.
- Kontakte und Kalender: Viele Apps fragen nach Zugriff auf Deine persönlichen Daten, auch wenn sie diese niemals verwenden. Deaktiviere die Berechtigungen, wenn Du nicht weißt, ob die App sie benötigt.
- Anrufliste und E-Mail: Diese werden auf einem Standard-PC selten benötigt. Deaktiviere den Zugriff vollständig, es sei denn, Du nutzt Dein Gerät für Telefonate oder E-Mails über die integrierten Apps.
- Andere sensible Berechtigungen: Überprüfe den Zugriff auf das Dateisystem, Nachrichten und den Funkempfänger (Radio), falls diese aufgeführt sind. Die meisten Nutzer können diese ohne merkliche Einschränkungen ausschalten.
6. Diagnose und Feedback
Windows 10 sammelt im Hintergrund kontinuierlich Diagnosedaten, um die Leistung und Sicherheit zu verbessern. Du kannst entscheiden, wie viele dieser Daten Microsoft sammeln darf.
Öffne dazu im Datenschutz-Hub den Bereich „Diagnose und Feedback“. Dort siehst Du zwei Optionen:
- Erforderliche Diagnosedaten: Hier werden nur die notwendigen Informationen über Dein Gerät gesendet, z. B. Geräteeinstellungen und Informationen darüber, ob es erwartungsgemäß funktioniert.
- Optionale Diagnosedaten: Hier werden alle grundlegenden Diagnosedaten zusammen mit Deinem Browserverlauf, Deiner App-Nutzung, den von Dir verwendeten Funktionen sowie zusätzlichen Daten zum Gerätezustand und einigen erweiterten Fehlerberichten gesendet.

Wenn Dir Deine Privatsphäre wichtig ist, wähle die erste Option. Das hält Microsoft zwar nicht davon ab, einige Daten zu sammeln, reduziert aber die Menge der nach außen gesendeten Informationen erheblich.
7. Ein lokales Konto anstelle eines Microsoft-Kontos verwenden
Wenn Du ein Microsoft-Konto verwendest, kann Microsoft Deine Aktivitäten geräteübergreifend nachverfolgen – selbst wenn Du die Timeline deaktivierst und andere gerätebezogene Daten einschränkst. Dazu gehören Einstellungen, der Browserverlauf, die App-Nutzung und sogar einige persönliche Dateien, wenn OneDrive aktiviert ist.
Für mehr Datenschutz solltest Du am besten zu einem lokalen Konto wechseln. So bleiben Deine Daten auf Deinem Gerät und die Synchronisierung mit den Microsoft-Servern wird eingeschränkt. So wechselst du:
- Gehe zu Einstellungen und wähle Konten aus.
- Klicke auf „Deine Daten“.
- Wähle stattdessen „Mit einem lokalen Konto anmelden“. Du wirst aufgefordert, einen neuen Benutzernamen und ein neues Passwort zu erstellen.
Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, musst Du Dich nicht mehr mit Deiner E-Mail-Adresse anmelden oder mit Microsoft-Diensten verbunden bleiben, es sei denn, Du möchtest das ausdrücklich.
8. Hintergrund-Apps einschränken
Standardmäßig lässt Windows 10 zu, dass viele Apps im Hintergrund laufen, auch wenn Du sie gerade nicht nutzt. Diese Apps können auf Deine Internetverbindung zugreifen, Daten sammeln, Benachrichtigungen senden und Systemressourcen beanspruchen. Aus Gründen des Datenschutzes und der Leistung ist es ratsam, die meisten davon zu deaktivieren.
Wähle im Datenschutz-Hub den Menüpunkt „Hintergrund-Apps“ aus und gehe wie folgt vor:
- Deaktiviere „Apps im Hintergrund ausführen“: Das ist der schnellste Weg, um alle Hintergrundaktivitäten von Apps zu stoppen, die Du nicht direkt öffnest.
- Deaktiviere einzelne Apps nacheinander: Wenn Du mehr Kontrolle bevorzugst, scrolle durch die Liste und schalte den Hintergrundzugriff für alle Apps aus, die nicht im Hintergrund laufen müssen.

Die meisten Nutzer benötigen Apps wie Feedback Hub, Wetter oder Xbox Game Bar nicht im Hintergrund. Wenn Du Dir bei einer App unsicher bist, kannst Du sie getrost deaktivieren. Du kannst sie jederzeit wieder aktivieren, falls etwas nicht mehr funktioniert.
Durch die Reduzierung der Hintergrundaktivitäten wird auch eingeschränkt, wie viele Daten Apps sammeln können, wenn Du sie nicht nutzt.
9. Steuerung von Cortana
Cortana wurde in den letzten Windows-10-Updates zurückgefahren, aber wesentliche Teile davon sind immer noch im System vorhanden. Du kannst die cloudbasierte Spracheingabe deaktivieren, die mit Cortana und einigen Suchfunktionen verknüpft ist.
Gehe im Datenschutz-Hub zum Abschnitt Sprache. Öffne die Einstellung, gehe zu „Suchberechtigungen” und deaktiviere die „Online-Spracherkennung”.

Falls Cortana immer noch auf deinem System erscheint und Du es vollständig entfernen möchtest, kannst Du das über PowerShell oder den Gruppenrichtlinien-Editor tun, aber die meisten Nutzer müssen nicht so weit gehen.
10. Suchberechtigungen einschränken
Die Suchleiste in der Taskleiste kann ebenfalls Deine Aktivitäten erfassen und geräteübergreifend synchronisieren. Wenn Du minimieren möchtest, wie viel Dein Gerät hört, lernt oder speichert, lohnt es sich, die verbleibenden Funktionen zu deaktivieren.
Um den Suchverlauf auf Deinem Gerät zu deaktivieren, gib „Berechtigungen und Verlauf“ in die Windows-Suchleiste ein, um die Sucheinstellungen zu öffnen. Schalte dann den Schalter aus. Dadurch wird verhindert, dass Windows sich Deine früheren Suchanfragen merkt.

Scrolle auf derselben Registerkarte nach unten und deaktiviere die Suche nach Cloud-Inhalten. Dadurch wird verhindert, dass die Windows-Suche auf Dein OneDrive, Outlook oder andere Online-Dienste von Microsoft zugreift.

Das Abschalten dieser Funktionen verhindert, dass Dein Gerät Deine Stimme, Deine Suchanfragen und Deine persönlichen Dateien automatisch protokolliert.
Erweiterte Datenschutz-Tools und Tipps für fortgeschrittene Nutzer
Nutzern, die mehr Kontrolle wünschen, als die Windows-Einstellungen bieten, stehen Tools von Drittanbietern und erweiterte Systemoptionen zur Verfügung. Damit lässt sich das Tracking weiter reduzieren. Diese sind für den alltäglichen Datenschutz nicht erforderlich, aber nützlich, wenn Du einen Schritt weitergehen möchtest.
Experten-Tipp: Erstelle ein vollständiges System-Backup oder einen Wiederherstellungspunkt, bevor Du erweiterte Anpassungen vornimmst. Datenschutz ist wichtig, aber Systemstabilität ist es auch.
Verwende den Gruppenrichtlinien-Editor
Wenn Du Windows 10 Pro oder Enterprise verwendest, öffne den Gruppenrichtlinien-Editor, indem Du „gpedit.msc” in das Startmenü eingibst. Von hier aus kannst Du tiefgreifendere Datenschutzregeln konfigurieren, einschließlich Telemetrie, Cortana-Verhalten und automatischer Daten-Uploads. Hier ist Vorsicht geboten, dafür erhältst Du jedoch die volle Kontrolle über das System.

O&O ShutUp10 Plus ausprobieren
Dieses kostenlose Tool ermöglicht es Dir, die Datenschutzeinstellungen von Windows 10 mit wenigen Klicks anzupassen. Es gruppiert die Einstellungen nach Risikostufe und enthält schnelle Empfehlungen für maximalen Datenschutz. Achte darauf, jede Option zu überprüfen und ein System-Backup zu erstellen, bevor Du größere Änderungen vornimmst.
Die Hosts-Datei bearbeiten
Erfahrene Nutzer können bekannte Tracking-Domains blockieren, indem sie die Windows-Hosts-Datei bearbeiten. Dadurch wird verhindert, dass das System eine Verbindung zu bestimmten Microsoft-Tracking-Servern herstellt. Sei dabei vorsichtig, denn Fehler oder falsche Einträge können wichtige Funktionen beeinträchtigen.

Häufig gestellte Fragen
Wie verhindere ich, dass Windows 10 mich ausspioniert?
Du kannst den Großteil des Trackings reduzieren, indem Du Deine Datenschutzeinstellungen im Datenschutz-Hub anpasst. Gehe zunächst zu Einstellungen und Datenschutz und deaktiviere dort App-Berechtigungen, die Erfassung von Diagnosedaten, die Standortverfolgung und den Aktivitätsverlauf. Die Verwendung eines lokalen Kontos anstelle eines Microsoft-Kontos schränkt zudem die Datensynchronisierung ein.
Wie deaktiviere ich das KI-Tracking von Windows?
Leider gibt es keinen einzelnen Schalter, um das gesamte KI-Tracking in Windows zu deaktivieren. Du kannst jedoch die meisten KI-gesteuerten Tracking-Funktionen reduzieren oder deaktivieren, indem Du eine Kombination von Einstellungen deaktivierst, die sich auf den Aktivitätsverlauf, die Spracherkennung, Cortana, Handschrift- und Tastatureingabedaten sowie personalisierte Werbung beziehen.
Wie entferne ich unnötige Dinge aus Windows 10?
Öffne das Einstellungsmenü, wähle „Apps“ aus und öffne dann „Apps und Funktionen“. Hier kannst Du Apps einzeln entfernen. Im Abschnitt „Hintergrund-Apps” kannst Du außerdem Hintergrund-Apps deaktivieren. Um noch einen Schritt weiterzugehen, empfehlen wir Dir die Nutzung von erweiterten Tools wie O&O AppBuster, um vorinstallierte Apps zu entfernen, die nicht in der Standardliste erscheinen.
Was ist sicherer: Windows 10 oder 11?
Windows 11 verfügt über stärkere integrierte Sicherheitsfunktionen wie Secure Boot und Unterstützung für Trusted Platform Module. Windows 10 war bei seiner Veröffentlichung relativ sicher, doch seit Microsoft das Ende des Supports für dieses Betriebssystem angekündigt hat, kann es nicht mehr als sicher angesehen werden. Wenn Du es weiterhin nutzen möchtest, befolge diese Schritte, um Deinen Datenschutz unter Windows 10 zu maximieren.
Kann ich Windows 10 nach 2025 noch nutzen?
Grundsätzlich ist eine Nutzung möglich, aber es ist am besten, wenn Du auf Windows 11 umsteigst, da Microsoft keine neuen Sicherheitsupdates mehr für Windows 10 veröffentlicht. Das bedeutet, dass Dein Gerät möglicherweise anfälliger für neue Bedrohungen ist. Wenn Du vorhast, Windows 10 weiterhin zu nutzen, stelle sicher, dass Du alle Deine Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen konfigurierst.
Warum endet der Support für Windows 10?
Microsoft folgt einem Produktlebenszyklus. Der Support für Windows 10 endete am 14. Oktober 2025, da das Unternehmen seinen Fokus auf Windows 11 und zukünftige Versionen verlagert hat. Microsoft stellt Updates nun nur noch Organisationen zur Verfügung, die im Rahmen des „Extended Security Updates“-Programms (ESU) von Microsoft dafür bezahlen. Wenn Du Windows 10 weiterhin nutzen möchtest, findest Du hier einige Datenschutztipps, die Du kennen solltest.
Welche Risiken gibt es bei Windows 10?
Die größten Risiken ergeben sich aus der Datenerfassung und Nachverfolgung im Hintergrund sowie dem Fehlen von Sicherheitspatches nach 2025. Ohne regelmäßige Updates könnte Dein System Malware, Phishing-Angriffen und Systemschwachstellen ausgesetzt sein. Um Deine Privatsphäre unter Windows 10 zu schützen, befolge diese Datenschutzmaßnahmen.
Kommt Windows 12 auf den Markt?
Ja, Microsoft wird Windows 12 voraussichtlich in naher Zukunft veröffentlichen. Es wird sich wahrscheinlich stärker auf Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz konzentrieren. In der Zwischenzeit kannst Du auf Windows 11 upgraden, falls Du es noch nicht nutzt.
Was passiert mit meinem Windows-10-PC nach Oktober 2025?
Dein Computer wird zwar weiterhin funktionieren, aber er erhält keine Sicherheitsupdates mehr. Mit der Zeit kann es zu Kompatibilitätsproblemen mit Apps und Diensten kommen. Wenn Du Windows 10 weiterhin nutzt, solltest Du Deine Internetnutzung einschränken, eine Antivirensoftware verwenden und PIA VPN nutzen, um Deine Privatsphäre zu schützen und Deinen Online-Datenverkehr zu sichern.